FirmaDie Firma Brink & Funke besteht jetzt seit mehr als 110 Jahren. Angefangen hat diese Erfolgsgeschichte im Jahr 1900. Damals gründeten die Tischlermeister Heinrich Funke und Josef Brink in bescheidenen Räumlichkeiten das Unternehmen. Schon in den ersten zehn Jahren war die Entwicklung derart positiv, dass an der ursprünglichen Räumlichkeit der Platz knapp wurde und der Betrieb in ein neues Werkstattgebäude umziehen musste.

In zweiter Generation traten mit Wilhelm Funke, Ferdinand Funke und Franz Brink drei Söhne der Firmeninhaber in den Betrieb ein. Wilhelm Funke fiel im ersten Weltkrieg, Ferdinand Funke im zweiten Weltkrieg, so dass nach dem Krieg der Vater des jetzigen Firmeninhabers, Bernhard Funke, nebenberuflich die kaufmännische Betriebsleitung übernahm. Die technische Betriebsführung hatte Franz Brink von seinem Vater übernommen. Franz Brink war Tischlermeister, auch in der Innungsarbeit tätig und lange Jahre Obermeister der Fachinnung Holz und Kunststoff.

Heinz-Josef Funke, einer der zwei heutigen Geschäftsführer, beschloss schon frühzeitig, das Tischlerhandwerk zu erlernen. Nach Beendigung seiner Lehre nahm er ein Architektur-Studium auf, das er in der Fachrichtung Hochbau als Diplomingenieur abschloss. Danach arbeitete er zehn Jahre lang als angestellter Architekt. Im Jahre 1976 übernahm Heinz-Josef Funke die Anteile seines Vaters und führte die Firma zunächst mit Franz Brink gemeinsam weiter. Aufgrund der weiteren positiven Geschäftsentwicklung erfolgte im Jahr 1979 die Umfirmierung in die Firma Brink & Funke GmbH.

Seit diesem Zeitpunkt setzte eine rasante Fortentwicklung im Betrieb ein. Während damals nur acht Mitarbeiter beschäftigt wurden, zählen heute über 40 Mitarbeiter zum Brink & Funke Team. Doch nicht nur die Mitarbeiterzahl entwickelte sich positiv, sondern auch die Auftrags- und Geschäftsentwicklung war entsprechend und Grund für den stetigen Personalanstieg.

Auch deshalb wurde in unternehmerischer Voraussicht im Jahre 1980 von der Stadt Rheine an der Birkenallee ein großes Grundstück erworben, das in kurzer Zeit mit dem neuen Firmendomizil bebaut und in drei weiteren Bauabschnitten auf seine heutige Größe erweitert wurde. Um die bereits 2.200 Quadratmeter große Produktionsfläche wurden Räumlichkeiten errichtet, die nicht nur weitere 300 Quadratmeter Lagerfläche bieten, sondern auch Platz für Büro und Sozialräume.

Im Bauabschnitt im Jahr 2000 wurde die neue Ausstellung errichtet, die mit über 300 Quadratmetern im Münsterland keine Vergleiche scheut. Hierin sind nicht nur über 100 verschiedene Kunststoff-Haustüren zu sehen, sondern auch eine breite Beschlagpalette, sowie Briefkästen und Eingangsleuchten. Auch komplette Fenstersysteme (mit Schall- und Wärmeschutz) werden hier präsentiert. Haustür-Vordächer, Wintergärten, Insektenschutz und Terrassenüberdachungen vervollständigen die Ausstellung.

Gleichzeitig mit der Erweiterung begann auch die fünfte Generation der Familie Funke ins Unternehmen einzusteigen. Henrik Funke, mittlerweile auch Geschäftsführer der Brink & Funke GmbH, begann nach Abitur und Wehrdienst seine Ausbildung zum Tischler, die er im Jahre 2002 mit erfolgreicher Prüfung zum Tischlergesellen abschloss. Im Anschluss daran stand in Münster ein Studium zum Diplomingenieur an, in welchem er 2006 erfolgreich die Diplomprüfung ablegte.

Da es sich zeitlich günstig ergab, konnte Henrik Funke aufgrund seines vorhandenen Diploms ein Aufbaustudium mit zweitem Diplom zum Wirtschaftsingenieur ablegen, welches 2009 erfolgreich abgeschlossen war. Hierdurch standen nun neben den technischen Fertigkeiten auch deutlich erweiterte Fertigkeiten in wirtschaftlicher Hinsicht dem Unternehmen zur Verfügung. Seit 2009 ist Henrik Funke nun fest im Unternehmen tätig und seit 2011 neben seinem Vater Geschäftsführer.

Nach umfangreichen Überlegungen wurde im Jahre 2010 in ein neues Fensterbauprogramm investiert und darauf aufbauend 2011 die gesamte Fertigung auf eine neue, komplett computergesteuerte Fertigungsstraße mit zwei Produktionszentren sowie einer Verglasungslinie umgestellt, die aufgrund der deutlich gestiegenen Auftragslage zwingend erforderlich wurde. Hierdurch kann die Anforderung an qualitativ hochwertige Fenster weiterhin perfekt erfüllt werden.

Auch im Jahre 2014 sind Investitionen geplant. Derzeit stehen Planungen für den Umbau des gesamten Bürogebäudes an. Hier wird jedoch die Sonderanforderung bestehen, dass trotz Umbau der Geschäftsbetrieb keine Einschränkungen erfahren darf.